• MO-COMPANY bei Google+
  • MO-COMPANY bei Xing
  • MO-COMPANY Fernwartung

Mit Kreativität, Motivation und Fleiß sind wir, wer wir sind!

Unter bestimmten Umständen kommt es bei Microsoft's neustem Mailingserver, Microsoft Exchange Server 2013, in Kombination mit dem bekanntesten POP3-Connector "POPcon" dazu dass E-Mails, welche von POPcon abgerufen werden - vom Exchange Server angenommen und "verschluckt" werden. Unter gewissen voraussetzungen erhält die Absender-Gegenstelle sogar eine Unzustellbarkeitsbenachrichtigung mit einem SMTP 500 Fehler - "Empfängeradresse nicht gefunden".

Letzte Woche haben wir eine nicht-produktive Umgebung von Microsoft's neuestem Mailingserver "Microsoft Exchange Server 2013" aufgesetzt um herauszufinden was der neue Wunderserver so hergibt.

In unserer Testumgebung haben wir selbstverständlich auf den altbewährten und sehr oft eingesetzten POP3-Connector "POPcon" von Servolutions gesetzt.
Nachdem wir einige Test-User mit realen Empfängeradressen aufgesetzt hatten - starteten wir einen Versuch unsere realen POP3 Konten mithilfe von POPcon abzurufen. Laut dem Administrator-Log von POPcon schien auf dem ersten Blick auch alles bestens, die Mails wurden abgerufen und auch die Übertragung zum Exchange Server 2013 schien einwandfrei zu funktionieren.

Als wir uns jedoch via Outlook WebApp auf eines der Postfächer schalteten waren wir selten verwundert über das Ergebnis: Keine einzige E-Mail! Obwohl der POPcon offensichtlich alles sauber an den Exchange Server übertragen hatte (und dieser die Mails natürlich auch angenommen hatte) schienen alle Postfächer leer zu sein.

Also machten wir uns auf die Suche beim Exchange. Hierzu schalteten wir uns über die neue webbasierte Verwaltungskonsole vom Exchange Server auf und aktivierten für die Empfangsconnectoren die Protokollierung - um herauszufinden was in dem Moment passiert wenn der Exchange die E-Mails annimmt.

Wir wiederholten den Abruf der Mails und analysierten die Logfiles. Dabei fiel uns auf, dass der DNS-Server von Google (8.8.8.8) immer wieder die Meldung (ungefährer Wortlaut!): "500 - Receipient not found" zurückgab.

Und somit war der Fehler schnell gefunden. Wir hatten auf unserem Windows Server 2012, auf welchem der Exchange Server installiert war, einen Sekundären DNS Server eingetragen. Und zwar den allseits bekannten Google DNS-Server. Nachdem wir diesen aus der Netzwerkeinstellung entfernt hatten und somit ledliglich unser interner DNS-Server eingetragen war wiederholten wir den Vorgang. Und siehe da: Die E-Mails wurden einwandfrei vom Exchange angenommen und in die richtigen Postfächer übertragen.

Aus Erfahrung wissen wir jedoch, dass dieses Verhalten bei den vorgängern von Exchange (z.B. 2010 oder 2007) nicht nachzuvollziehen ist.
Warum der neue Exchange Server externe DNS-Abfragen über eine autorisierte Domäne durchführt konnten wir noch nicht klären. Zumal die gesamte Testumgebung als reines "Standard"-System eingerichtet wurde.

Allerdings bleiben wir dran und werden hierzu noch ein Update veröffentlichen.

Unser Fazit für alle die sich über das selbe Phänomen wundern:
Überprüfen Sie Ihre DNS Einstellungen auf dem Exchange Server.

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, bitten wir Sie diese Website zu verlassen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.