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Bei der Systemwiederherstellung mithilfe der Windows SBS 2008 Boot CD und einer Windows Server Sicherung bleibt das System (der Statusbalken) am Ende der Rücksicherung einfach stehen. Die externe USB Festplatte mit der Windows Server Sicherung darauf hört auf zu blinken und es hat den anschein, das System wäre hängen geblieben.

 

Die Vorgeschichte

Nach einem defekt im RAID 1 und diversen "Bad Block" - Disk Fehlern im Ereignisprotokoll kam es diese Woche bei einem unserer Kunden immer wieder zum stillstand des Servers.
Wir fanden heraus, dass beim zugreifen auf 4 bestimmten Dateien auf dem Server, dieser einfach stehen blieb und alle Clients nicht mehr auf die Freigaben zugreifen konnten. Wir sicherten alle wichtigen und produktiven Daten auf Dateiebene (exklusive dieser 4 defekten Dateien) auf diverse externe Medien und starteten Checkdisk auf der Datenpartition. Dieser reparierte erfolgreich diverse Sektoren (laufzeit ca. 4 Stunden).

Leider währte der Erfolg nicht lange - denn bei der nächsten Datensicherung in der Nacht darauf stürzte das System mit den selben Fehlermeldungen erneut ab. Also bestellten wir beim Hersteller zwei neue RAID Festplatten. Der Dell Support riet uns das System komplett neu aufzusetzen und nicht eine RAID 1 Festplatte nach der anderen zu tauschen, sondern das RAID komplett neu aufzusetzen und das System ebenfalls neu zu installieren. Dies war leider nicht möglich, da wir unter extremen Zeitdruck standen.

Wir entschieden uns für folgende Methode:

Die Vorgehensweise

  1. Erstellen einer kompletten Windows Server Sicherung (inkl. Bare Metal Recovery) auf eine USB Festplatte
  2. Einbau und Neukonfiguration des RAID 1
  3. Initialisierung (Low-Initializing) des RAID 1
  4. Datenrücksicherung mithilfe der Windows Boot-DVD (Bare Metal Recovery)

Das ganze ging auch relativ gut von statten. Das RAID wurde initialisiert und wir konnten ohne Probleme mit der Rücksicherung beginnen.
Die Partition C: (Windows System), die Partition F: (Dell Recovery Tools) liefen ohne Probleme und relativ zügig durch.
Dann folgte die D: Partition (Daten - ca. 180 GB). Hier dauerte das ganze runde 3 Stunden und blieb ganz am Ende des Balken einfach stehen. Wir beobachteten, dass die externe Festplatte aufhörte zu blinken und die internen Festplatten eine ganze Weile lang kräftig arbeiteten.

Ungefähr nach 5 Minuten blinkten die externe wie auch die internen Festplatten nicht mehr.
Wir gaben dem System nochmals ca. 45 Minuten und es änderte sich einfach nichts - worauf wir uns schließlich entschieden die Rücksicherung mittels Abbrechen Button abzuschiessen und das System neu zu starten.

Nach dem Neustart bemerkten wir, dass die D: Partition nicht nur vorhanden sondern auch Konsistent war.
Es gab keine "bemerkenswerten" Fehlermeldungen mehr und das RAID-Utility meldete auch keine Fehler.

Das Fazit

Wenn man sieht, dass sich am Ende der Rücksicherung alle Festplatten-Indikatoren und der Statusindikator der externen Festplatte nicht mehr regt - sollte man dem System noch ein bischen Zeit als Sicherheit geben. Wenn sich nach 10 Minuten immer noch nichts getan hat, kann man getrost die Rücksicherung abbrechen und das System über den "Neustart"-Button neu starten.

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